CIMEX LECTULARIUS


Die Bettwanzen...


  • sind flügellose Insekten
  • gehören zu den Parasiten - genauer zu den Ektoparasiten. Ektoparasiten leben von ihrem Wirt, sie sind meist nur zur Nahrungsaufnahme - dem Blutsaugen - auf Ihrem Wirt und halten sich die übrige Zeit in Wirtsnähe auf
  • stammen aus der Familie der Plattwanzen (Cimicidae)
  • sind extrem flach und erreichen eine Körperlänge zwischen 4 und 6mm, im vollgesogenen Zustand bis zu 9mm
  • ernähren sich vorzugsweise von menschlichem Blut, weniger von dem unserer Haustiere
  • sind rotbraun gefärbt, ähneln einem Apfelkern
  • haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 12 Monaten
  • sind überwiegend nachtaktiv, sie werden durch den erhöhten CO2-Ausstoss in der Tiefschlafphase und durch die Körperwärme aktiviert.
  • tagsüber verstecken sie sich in den kleinsten trockenen Spalten und Ritzen
  • können bis zu 40 Wochen ohne Nahrung auskommen
  • kommen selten allein, ein Bettwanzen-Weibchen kann in einer Woche bis zu 25 Eier legen, das können 500 im Laufe ihres Lebens sein
  • nehmen, wenn sie ausgewachsen sind, bei Zimmertemperatur mindestens einmal pro Woche eine Blutmahlzeit

Der Lebenszyklus...

... die Bettwanzen durchlaufen während ihrer Wachstumsphase 5 Larven- oder Nymphenstadien, jedes einzelne Stadium benötigt mindestens eine Blutmahlzeit, damit sie sich weiter entwickeln können. In der Regel nehmen sie eine Mahlzeit pro Woche zu sich, schafft die Nymphe es wöchentlich, kann sie sich innerhalb von 6 Wochen zum Adult entwickeln.

Bei einem Bettwanzenbefall...

... muss die Bekämpfung auf jeden Fall durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer erfolgen, denn eine Bekämpfung von Bettwanzen ist nicht ganz einfach. Die Fachleute wissen, wo und wie sie bekämpfen müssen.

 

Da die Bettwanzen sich in den kleinsten Ritzen und Spalten verstecken können, erreicht man diese meist nicht vollständig mit den Insektensprays aus der Drogerie / Apotheke oder Pestiziden. Im schlimmsten Fall bringen Sie die Bettwanzen mit dem Spray dazu zu fliehen und sich in der ganzen Wohnung zu verteilen.

Zudem haben diese Parasiten über die Jahre Resistenzen entwickelt, die den Einsatz von Pestiziden wirkungslos machen.

Bettwanzenstiche...

... treten meist in einer Reihe auf. Die Reaktionen auf Bettwanzenstiche sind von Mensch zu Mensch verschieden, einige reagieren mit roten, juckenden Schwellungen, andere bekommen Pusteln bis hin zum Nesselfieber. 20% aller gestochenen zeigen keine Reaktion auf Bettwanzenstiche, zudem können die Hautreaktionen bis zu zwei Wochen verzögert auftreten. 

Ob durch die Bettwanzenstiche Krankheiten übertragen werden können, ist bis lang nicht bekannt.

Bettwanzenkot...

... aber nicht nur die Stiche können ein Indiz für einen Bettwanzenbefall sein, auch die Kotspuren der Bettwanzen. Kleine, schwarze, tintenähnliche Punkte, die meist am Bettgestell, auf der Matratze oder in Bettnähe gefunden werden, können schon der erste Hinweis für einen Bettwanzenbefall sein. Zur Unterscheidung zu den Kotspuren von Fliegen oder Spinnen ist der Fundort zu betrachten, die Fliegen und Spinnen hinterlassen ihre Spuren eher oben an den Wänden, an der Decke oder auf Leuchten.

Teilweise können auch Häutungsreste gefunden werden, die auch ein Hinweis auf einen Befall sein können.

Die Eier der Bettwanzen sind 1mm lang und perlmuttfarbig, gerne legen die weiblichen Bettwanzen ihre Eier an Ihren Versteckorten ab. Bei der Eiablage sind die Nymphen schon teilweise entwickelt und können, abhängig von der Raumtemperatur, nach ungefähr zwei Wochen schlüpfen. Zur Entwicklung der Eier ist eine Mindesttemperatur erforderlich, unter 13°Celsius findet keine Entwicklung statt, die Idealtemperatur liegt bei 22°Celsius. Über 55°Celsius sterben Eier und Bettwanzen in jedem Stadium ab. 

Stopp die Wanzenausbreitung - das ist das Beste was Sie tun können !